SATZUNG & PÄDAGOGISCHES KONZEPT DER ELTERNINITIATIVE „PERLACHER FISCHE“

Name, Aufgabe und Sitz der Gruppe

Die Elterninitiative „Die Perlacher Fische“ in der Grundschule am Pfanzeltplatz ist Mitglied im Kleinkindertagesstätten e.V. in München. sie organisiert eine Mittagsbetreuung für Schulkinder am Nachmittag an dieser Schule. Die Kinder werden nach Unterrichtsende bis 15.3o Uhr aktiv betreut.

Dabei kommt den folgenden Punkten besondere Bedeutung zu:

  • die Bedürfnisse der Kinder nach Schulschluss in körperlicher und psychischer Hinsicht zu berücksichtigen.
  • Erziehungsschwerpunkt liegt in der Sozialerziehung
  • Möglichkeiten zur individuellen Förderung der Kinder in offenen Spiel bzw. Lernsituationen unter freizeitpädagogischen Gesichtspunkten.

Für die Erreichung dieser Ziele erfolgt eine Zusammenarbeit, Austausch und Abstimmung mit der Schule und seinen Vertretern.

Um 15.3o Uhr wird die Mittagsbetreuung geschlossen. Die Kinder gehen nach Hause.

Mitgliedschaft

  1. Aufnahme und Beginn der Mitgliedschaft
    Mitglieder der Elterninitiative sind die Eltern der betreuten Kinder:

    • Es werden nur Kinder aufgenommen, die die Grundschule am Pfanzeltplatz besuchen. Über die Aufnahme entscheiden die Bevollmächtigten.
    • Neue Mitglieder werden zunächst für eine Probezeit von zwei Monaten durch Beschluss der Bevollmächtigten aufgenommen. Die Probezeit kann in besonderen Fällen verlängert werden.
    • Die neuen Eltern schließen mit der Elterninitiative einen Vertrag, in dem sie die Satzung und das pädagogische Konzept der „Perlacher Fische“ anerkennen und damit ihre Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme an den Elternversammlungen, zur Mitarbeit durch Übernahme notwendiger Arbeiten und zur konstruktiven Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen und den anderen Eltern erklären.
    • In der Probezeit sind die Eltern bereits zur Mitarbeit verpflichtet, sie haben Mitspracherecht (außer, wenn es um ihre eigene Mitgliedschaft geht) und sie haben aktives wie passives Wahlrecht.
    • Die endgültige Aufnahme nach der Probezeit erfolgt auf Empfehlung der Bezugspersonen durch Beschluss der Bevollmächtigten.
  2. Ende der Mitgliedschaft
    Die Kündigung erfolgt immer schriftlich (von Seiten der Elterninitiative oder von den Eltern), sie erfolgt automatisch, wenn das betreute Kind das vierte Schuljahr vollendet.Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann i.d.R. nur zum Ende des Schuljahres (31. August) mit einer Frist von fünf Monaten gekündigt werden. In begründeten Ausnahmefällen (Umzug o.Ä.) ist eine Kündigung durch die Eltern mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende möglich.
    Die Mitgliedschaft kann gekündigt werden, sobald der vollständige Mitgliedsbeitrag 2 Monate nicht gezahlt worden ist.Mitglieder können durch die Bevollmächtigten ausgeschlossen werden:

    • wenn Eltern trotz zweier Mahnungen ihren Aufgaben in der Elterninitiative nicht nachkommen (konstruktive Mitarbeit, Teilnahme an Elternversammlungen).
    • bei fehlendem Bedarf (z.B. wenn ein Kind länger als zwei Monate die Gruppe nicht regelmäßig besucht)
    • bei fortdauernden Problemen mit dem Kind in der Gruppe auf Empfehlung der Bezugsperson
    • bei grobem, Gruppen schädigendem Verhalten der Eltern: In diesem Fall kann auch das Mitspracherecht entzogen werden.
  3. Unvereinbarkeit Mitgliedschaft
    Die Mitgliedschaft bei der Scientology-Organisation ist unvereinbar mit der Mitgliedschaft bei den Perlacher Fischen. Bei der Aufnahme erklären die Mitglieder, dass sie

    • nicht in geschäftlicher oder sonstiger Beziehung zu Scientology oder einer Organisation, die die Technologie von L. Ron Hubbard verwendet oder verbreitet oder nach diesen Methoden arbeitet
    • nicht den Weisungen einer Organisation unterliegen, die Hubbards Technologien verwendet oder verbreitet
    • in den letzten 12 Monaten nicht selbst aktiv an Veranstaltungen, Kursen, Schulungen, Seminaren o.ä. bei o.g. Gruppierungen
    • teilgenommen haben, die die Technologie von L. Ron Hubbard verwenden oder verbreiten oder nach diesen Methoden arbeiten
    • sie nicht selbst o.g. Gruppierungen auf andere Weise ideell oder finanziell unterstützen
    • nicht nach den Methoden von L. Ron Hubbard arbeiten oder nach diesen geschult wurdenFalschangaben haben eine fristlose Kündigung und Beendigung des Betreuungsvertrages und Mitgliedschaft zur Folge.“

Elternversammlung

  1. Einberufung
    Die Elternversammlung findet mindestens zwei Mal im Jahr statt. Sie wird durch Beschluss der vorangehenden Elternversammlungen durch die Bevollmächtigten oder auf Antrag von mindestens der Hälfte der Mitglieder einberufen.
    Der Termin muss zwei Wochen vor der Versammlung bekannt gegeben sein.
  2. Aufgaben
    In der Elternversammlung werden alle wichtigen Belange und Probleme der Gruppe besprochen. Dazu gehören die Satzung und pädagogische Fragen sowie die Aufgaben für den laufenden Betrieb.
    Die Eltern teilen sich die anfallenden Arbeiten verbindlich auf und übernehmen Verantwortung für ihren Bereich. Dazu gehören:

    • Gestaltung, Pflege und Instandhaltung des Raumes der Einrichtung und der Spielangebote
    • Einkäufe
    • Kontakt mit dem Schulreferat und dem Verband KKTFinanzen, Personalangelegenheiten und die Vertretung nach außen sind Aufgaben der Bevollmächtigten. Es können auch Arbeiten an Mitarbeiter delegiert werden, die – aus triftigem Grund – nicht an der Elternversammlung teilgenommen haben.
  3. Tagesordnung
    Jede Elternversammlung muss mindestens folgende Tagesordnungspunkte enthalten:

    • Bericht der Bevollmächtigten
    • Bericht der Verantwortlichen für die einzelnen Arbeitsbereiche
    • Beschlusskontrolle
  4. Beschlussfassung
    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst (1 Stimme pro Kind). Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle Belange der Gruppe und delegiert ggf. aufgaben an Einzelne oder Gruppen.
    Die Mitglieder wählen aus ihren Reihen drei bis sechs Bevollmächtigte, die neben ihren festen Aufgaben (s.4.2.) zwischen den Versammlungen anfallende Entscheidungen treffen.Entscheidungen über:

    • Mitgliederbeiträge
    • Öffnungszeiten
    • Wahl der Bevollmächtigten
    • Satzungsänderungenkönnen nur von der Elternversammlung getroffen werden. Nichtanwesende können sich durch eine Vertrauensperson mit einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen.
  5. Protokoll
    Zu jeder Sitzung wird ein Ergebnisprotokoll geschrieben. Die Protokolle werden über die Kinder verteilt. Die Protokolle werden in der jeweils folgenden Mitgliederversammlung genehmigt.

Bevollmächtigte

  1. Wahl der Bevollmächtigten
    Es werden bis zu sechs Bevollmächtigte, bestehend aus dem Vorsitzenden, bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden und zwei Finanzbevollmächtigten für ein Jahr durch die Mitgliederversammlung gewählt. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.
    Sie werden mit einfacher Mehrheit gewählt, d.h. auf jedem Stimmzettel dürfen bis zu sechs verschiedene Namen stehen.In besonderen Fällen können sie vor Ablauf ihrer Amtszeit zurücktreten oder durch die Mitgliederversammlung abgewählt werden. Letzteres bedarf einer besonderen Begründung und einer Zweidrittelmehrheit. Langfristig ist anzustreben, dass die Neuwahlen zum Schuljahresbeginn stattfinden.
  2. Aufgaben / Beschlussfassung
    Die Bevollmächtigten treffen anfallende Entscheidungen zwischen den Mitgliederversammlungen und sind darüber hinaus für folgende Aufgabenbereiche verantwortlich:

    • Personalangelegenheiten
      Dazu gehören Mitarbeiter-/innen-Gespräche, Kooperation mit dem KKT e.V. und ggf. Konfliktintervention. Wird bei Konflikten zwischen einzelnen Eltern und Bezugspersonen keine Lösung gefunden, die beide Seiten akzeptieren, so sind die Bevollmächtigten einzuschalten. Finden auch sie keine akzeptierte Lösung, so dies die Mitgliederversammlung zu informieren und zu hören.
    • Finanzen:
      Dazu gehören die Vorlage eines Finanzplans, der von der Mitgliederversammlung genehmigt werden muss und die laufenden Zahlungsabwicklungen einschließlich der Buchführung. Der/die Finanzbevollmächtigte erledigt diese Aufgaben gemeinsam mit einem weiteren Elternteil aus dieser Gruppe.
    • Vertretung der Gruppe nach außen:
      Dazu gehört die Vertretung der Interessen der Gruppe gegenüber der Stadt München, der Schulleitung, im KKT e.V., im Elternbeirat etc.Die Bevollmächtigten treffen Entscheidungen i.d.R. zu fünft, in Ausnahmefällen mindestens zu dritt. Bei den unter 3.4. genannten Punkten entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Rechenschaft
    Die Bevollmächtigten berichten in der Elternversammlung von ihrer Arbeit.
  4. Vergütung der Bevollmächtigten
    Der Vorstand kann eine Ehrenamtspauschale gemäß §3 Nr. 26a EStG bis in Höhe der im betreffenden Kalenderjahr gültigen Rechtslage erhalten. Die Mitgliederversammlung muss der Auszahlung zustimmen.

Haftungsausschluss

Die Haftung der Gesellschafter ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

Gemeinnützigkeit

Die Elterninitiative verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Organisation und Durchführung der Mittagsbetreuung an der Grundschule am Pfanzeltplatz 10 in 81737 München.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die pädagogische Betreuung der Kinder der Grundschule nach Unterrichtsende. Die Initiative ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der Initiative dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Initiative.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Auflösung der Initiative

Die Initiative kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. Bei Auflösung der Initiative oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Initiative an die Stadt München zur Jugendhilfe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Diese Satzung wurde am 14.09.2017 geändert und beschlossen.

Allgemeine Informationen, Räume und Spielmöglichkeiten

Die Mittagsbetreuung „Die Perlacher Fische“ betreut an allen bayerischen Schultagen und in einem vierwöchigen Feriendienst ca. 50 Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe und ist in zwei Räumen im Erdgeschoss der Grundschule am Pfanzeltplatz untergebracht. Der große Gruppenraum wird als Ess- und Spielzimmer genutzt. Hier findet auf dem Boden hauptsächlich Bauen und Konstruieren mit verschiedenen Materialien statt. Die Tische werden für Gesellschaftsspiele genutzt. Der zweite Raum dient gleichzeitig als Bastel- und Ruheraum.  Hier können sich Kinder aus dem Alltagstrubel zurück ziehen oder das jeweilige Bastelangebot wahrnehmen. Als Außenspielgelände wird der gesamte Pausenhof der Pfanzeltplatzschule mit seinem alten Baumbestand und einem überdachten Bereich mit Kicker genutzt. Außenfahrzeuge und ein reichliches Angebot an Bällen, Springseilen etc.  sind vorhanden. Als zusätzliches Freispielgelände wird oft der nahe gelegene Tengelmannspielplatz oder auch der PEP-Spielplatz und im Sommer der Hachinger Bach besucht. Auch die Turnhalle der Schule steht den Perlacher Fischen zu bestimmten Zeiten zur Verfügung.

Öffnungszeiten

Die Mittagsbetreuung ist an den bayerischen Schultagen von 11:15 bis 15:30 Uhr geöffnet.  Während der Ferienöffnung gelten geänderte Öffnungszeiten von 8:00 bis 14:00 Uhr.

Die Öffnungstage während der bayerischen Schulferien sind, wie folgt, festgelegt:

  • Erste Woche der Osterferien
  • Erste Woche der Pfingstferien
  • Erste und letzte Woche der Sommerferien

Buchungzeiten

Die Eltern können zwischen zwei verschiedenen Buchungszeiten wählen:

  • Die kurze Buchungszeit bis 14:15 ohne Hausaufgabenbetreuung
  • Die lange Buchungszeit bis 15:30 mit Hausaufgabenbetreuung

Abholzeiten

Es gibt zwei feste Abholzeiten:

  • Die Abholzeit bei kurzer Buchungszeit ist 14:00 bis 14:15.
  • Die Abholzeit bei langer Buchungszeit ist 15:15 bis 15:30.

Da die Perlacher Fische auch oft spontan zum Spielplatz, in die Turnhalle oder an den Bach gehen, kann leider auf Eltern, die ihre Kinder außerhalb der o. g. Zeiten abholen wollen, keine Rücksicht genommen werden. Sie können Ihre Kinder gerne außerhalb der Abholzeiten z. B. vom Spielplatz abholen, wir haben aber nicht die personellen Kapazitäten, mit einzelnen Kindern bei der Mittagsbetreuung zu warten oder sie zur Wunschzeit zur Mittagsbetreuung zurückzubringen.
Achtung: Das Abholen während der Hausaufgabenzeit ist nur nach vorheriger Absprache und in absoluten Ausnahmefällen möglich, da dies die Konzentration der Kinder beeinträchtigt.


Pädagogische Zielsetzung

Innerhalb unseres Betreuungsangebotes ist unser Anliegen nicht eine bloße Aufsicht, vielmehr sind wir uns unserer wichtigen Rolle als erste Bezugspersonen der Kinder nach dem Schulalltag bewusst.
Die Mittagsbetreuung ist der Ausgleich zur Schule: Ein Raum ohne Leistungsforderung und Leistungskontrolle. Innerhalb unseres pädagogischen Auftrages und Handelns ist für uns unabdingbar:

  • Schaffung einer freundlichen Atmosphäre des Vertrauens, die den Kindern Geborgenheit vermittelt und es ihnen ermöglicht, Wünsche, Bedürfnisse oder Sorgen zu äußern
  • Bereit sein als Gesprächspartner des Kindes für Belange, die das Kind gerade beschäftigen
  • Gestaltung des Mittagessens als Gemeinschaftserlebnis, bei dem die Kinder mitbestimmen können, wie viel sie wovon essen möchten
  • Individuelle Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder nach Schulschluss in physischer und psychischer Hinsicht
  • Anbieten von angeleitetem Spiel und offenen Spiel- und Lernsituationen drinnen und draußen, zu deren Wahrnehmung sich die Kinder frei entscheiden können und innerhalb derer sie sich frei entfalten und entwickeln können
  • Begleitung der Kinder bei konstruktiver Konfliktlösung und Problembewältigung
  • Unterstützung der Kinder bei der Entwicklung eines positiven Sozialverhaltens
  • Anhalten der Kinder zu einem wertschätzenden Umgang miteinander
  • Vermittlung von Normen und angemessenen Verhaltensmustern wie auch Regulierung von für andere Kinder schädlichem Verhalten durch entsprechende Maßnahmen

Umgang mit neuen Medien während der Betreuungszeit

Da der Medienkonsum bei Kindern immer mehr zunimmt, sind in der Mittagsbetreuung keine Handys, Tablets etc. erlaubt. Dieses Verbot gilt auch für die Ferienbetreuung. Die Kinder können selbstverständlich für den Notfall ein Handy bei sich tragen, es muss aber in der Tasche bleiben.


Mittagessen, Getränke und kleine Stärkung vor den Hausaufgaben

Ab Schulschluss bis 13:45 Uhr findet das Mittagessen in mehreren Gruppen statt. Als Getränk steht den Kindern jederzeit Wasser zur Verfügung. Vor den Hausaufgaben wird noch einmal ein kleiner, gesunder Snack (z. B. Obst) angeboten.

Hausaufgabenbetreuung

Die Betreuung der Hausaufgaben findet in 3 Gruppen in von der Grundschule zur Verfügung gestellten Räumen statt. Während der Hausaufgabenzeit schaffen wir den Kindern einen ruhigen Rahmen, damit sie sich auf ihre Hausaufgaben konzentrieren können und versuchen auch, soweit es die Größe der Gruppe zulässt, bei Verständnisproblemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bei der Erledigung der Hausaufgaben liegt unser Schwerpunkt darauf, die Kinder zum selbstständigen Arbeiten anzuhalten.

Wir überprüfen  nicht die Vollständigkeit, Sauberkeit und Richtigkeit der Hausaufgaben, denn jeder Sorgeberechtigte hat andere Vorstellungen davon, wie ordentlich, vollständig und richtig eine Hausaufgabe sein sollte. Die Endüberprüfung der Hausaufgaben liegt daher in der Hand der Eltern, genauso, wie das Lesen und Lernen.

Ferienbetreuung

Der Feriendienst findet statt jeweils in der ersten Woche der Oster- Pfingst- und       Sommerferien, sowie in der letzten Sommerferienwoche. Für Kinder, die den Feriendienst in Anspruch nehmen, organisieren die jeweils anwesenden Betreuerinnen ein Ferienprogramm, das  einen Ausgleich zum Schulalltag bietet. Die Kinder können dazu Vorschläge machen.

Der Preis für die Ferientage ist zusätzlich zum regulären Beitrag  zu entrichten und beträgt derzeit pro Tag 10,00 €.  (Gemeinsames Frühstück, Eintritte und Fahrkarten inbegriffen).

Ferientage können nicht einzeln  gebucht werden, sondern immer nur für eine ganze Woche. Für die Kinder wird  zwischen 8:00 und 9:00 meistens ein gemeinsames Frühstück angeboten. Danach geht es los zur jeweiligen Aktivität. Das Programm wird den Eltern vorher zeitnah schriftlich mitgeteilt.

6 Wochen vor Ferienbeginn wird der Bedarf an Ferienbetreuung mittels Rücklaufzettel bei den Eltern abgefragt. Am Feriendienst können nur angemeldete Kinder teilnehmen. Bei der Anmeldung ist der Betrag für die Ferienbetreuung zu entrichten. Die Anmeldung ist verbindlich. Während der Ferien werden die Kinder von mindestens einer Betreuerin des Stammpersonals und einer studentischen Aushilfskraft, bei Bedarf auch von bis zu zwei Betreuerinnen des Stammpersonals betreut.

Besondere Anlässe und Feste

In unserer Gemeinschaft ist es uns wichtig, die Kinder an ihrem Geburtstag zu feiern. Hierzu singen wir alle zusammen um 14:00 Uhr ein Geburtstagslied und das Kind wird auf einen Thron gesetzt. Alle Kinder dürfen sich anstellen und bekommen von dem Kind eine kleine, von zu Hause mitgebrachte Süßigkeit geschenkt.

Einmal im Jahr findet ein Fest statt. Dieses Fest wird von den Eltern organisiert, die Betreuerinnen gestalten mit den Kindern zusammen das Programm. Natürlich ist uns ein Anliegen, dass hier möglichst viele Eltern mit ihren Kindern kommen, denn Aktivitäten dieser Art stärken das Gemeinschaftsgefühl. Außerdem ist es für die Eltern eine gute Gelegenheit, sich untereinander besser kennen zu lernen.

Für die Kinder, die die Pfanzeltplatzschule und damit auch die Perlacher Fische verlassen, gestalten die Betreuerinnen ein besonderes Abschiedsfest während der Betreuungszeit.

Zusammenarbeit mit den Eltern und Zusammenarbeit mit der Schule

Da man ein Betreuungsangebot wie die Perlacher Fische nie isoliert sehen kann, legen wir Wert auf Austausch mit den Bezugspersonen der Kinder. Dies sind natürlich in erster Linie die Eltern bzw. Sorgeberechtigten der Kinder und zweitens die LeherInnen. Sowohl mit Eltern, als auch mit  LehrerInnen bemühen wir uns um eine konstruktive Erziehungspartnerschaft, in deren Mittelpunkt immer das Wohl des jeweiligen Kindes steht.

Als Elternpost für die Eltern, die ihre Kinder nicht abholen, verwenden wir eine Mappe, die die Kinder im Bedarfsfall mit nach Hause bekommen. Wer seine Emailadresse angegeben hat, erhält die Post in der Regel auf diesem Weg.

Eine unserer fest verankerten Methoden, die Kinder im Falle eines wiederholten Fehlverhaltens zum Nachdenken und Umdenken anzuregen, ist der Nachdenkzettel. Hier müssen die Kinder sich  mit dem Regelverstoß auseinandersetzen und, wie sie in Zukunft anders handeln könnten. Der Nachdenkzettel muss von den Sorgeberechtigten unterschrieben werden. Wir bitten die Eltern, in diesem Falle mit ihrem Kind ein Gespräch zu führen, da nur so unsere Maßnahme erfolgreich sein kann.

Für konstruktive, respektvoll angebrachte Kritik oder Hinweise darauf, dass ein Kind sich bei uns momentan nicht wohlfühlt, sind wir dankbar. Auch wir können unsere Augen nicht überall haben und sind so auch auf die Beobachtungen der Eltern angewiesen.

Wir wünschen uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, in deren Zentrum die positive Entwicklung eines jeden Kindes steht.

Dieses Konzept wird vom Personal in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben.

München, 11. 05. 2017

Der Vorstand und die Betreuerinnen der Perlacher Fische

Pädagogisches Konzept PDF

Pädagogisches_Konzept.pdf > Erfahren Sie hier alles über das pädagogische Konzept der Elterninitiative "Perlacher Fische".

Satzung PDF

Satzung der Elterninitiative Mittagsbetreuung Perlacher Fische > Die Elterninitiative „Die Perlacher Fische“ ist Mitglied in der Grundschule am Pfanzeltplatz ist Mitglied im Kleinkindertagesstätten e.V. in München. Sie organisiert eine Mittagsbetreuung für Schulkinder am